Donnerstag, 23. Januar 2014


 GastarbeiterInnen-Denkmal: Die Gegenwart der Migrationsgeschichte
Interaktives Sozialprojekt


Datum: 01.02. bis 30.06., täglich 10-18h
Ort: Raum D / quartier21
Eintritt frei
Motto: https://www.youtube.com/watch?v=acYWc4RvQyw 

Die Installation thematisiert eine innere Kolonisation und strukturelle Gewalt. Das Gros der ehemaligen Gastarbeiter, welche ab 1960 nach Österreich kamen und ihre zweite und dritte Nachfolgegeneration müssen auch im Jahre 2014 weiterhin sozial in bedenklichen Zuständen als neue Unterschichten leben. Als Reaktion auf diesen   Umstand und um diesen öffentlich sichtbar zu machen, starten wir das interaktive Sozial-Projekt „GastarbeiterInnen-Denkmal“ (GD). Du bist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen, wenn Dir das Problem am Herzen liegt oder Du selbst „Betroffener“ bist und Du an der Aktion zur Verbesserung dieser sozialen Unterschichtung durch Sichtbarmachung teilnehmen willst. Das Denkmal ist ein Mahnmal!

Lade Dir von http://or-om.org/gdpng das GD kostenlos und ohne © und CC herunter. Das GD hast du damit in dreifacher Größe zur Verfügung. Das  Denkmal soll an vielen passenden Stellen und in sozialen Zusammenhängen in Österreich und Deutschland grafisch „aufgestellt“ werden. Du kannst also eines der drei heruntergeladenen GD  in alle Arten von Fotos oder andere Umgebungen anderer Formate hineinkopieren oder –montieren. Damit soll in Form bitterer Ironie der gegenwärtige Zustand sichtbar gemacht und eine Thematisierung der inneren Kolonisation dieser Migranten-Unterschichten  verstärkt werden.
Deine fertig montierten Bilder kannst du dann in das Sozial-Projekt aufhttp://www.flickr.com/groups/gastarbeiterdenkmal/ uploaden oder an die Gruppe Or—Om senden. Du kannst aber auch die Bilder mit Text ohne Einfügung des GA-Denkmals an die Gruppe Or-Om senden, wir erledigen den Rest.  Du lieferst damit einen persönlichen Beitrag zur Verbesserung dieser sozialen Frage und beteiligst die am „Mahnmal“ für diesen Zustand. Du findest auf FLICKR bereits Muster solcher Beiträge, welche vielleicht deine künstlerische Kreativität anregen.
Wissenschaftlicher Background

Wenn Du Dich näher dafür interessierst, was die sozialen und politischen Hintergründe dieser prekären Lage der „Gastarbeiter“-Migranten in den neuen Unterschichten sind und wie in neuen Sozialformationen diese prekären Strukturen überwunden werden können, hast du die Auswahl:
Kurzfassung: 
http://or-om.org/GADEKURZ.pdf
Langfassung: 
http://or-om.org/GADELANG.pdf
Diashow auf FLICKR:
http://www.flickr.com/groups/gastarbeiterdenkmal/pool/show
Webseite: 
http://portal.or-om.org/society/Gastarbeiterdenkmal.aspx

Gruppe Or-Om
Website: 
http://portal.or-om.org
Mail: or-om(at)chello.at
Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Or-Om
quartier21 MQ Wien: 
http://goo.gl/YAOci 
Grundtheorie: 
http://goo.gl/ub3Cc   

Mittwoch, 2. Oktober 2013

GRUPPE OR-OM©: Sprache und Welt


Wittgenstein sagt: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. Die Logik erfüllt die Welt; die Grenzen der Welt sind auch ihre Grenzen. Wir können also in der Logik nicht sagen: Das und das gibt es in der Welt, jenes nicht.
Das würde nämlich scheinbar voraussetzen, dass wir gewisse Möglichkeiten ausschließen, und dies kann nicht der Fall sein, da sonst die Logik über die Grenzen der Welt hinaus müsste; wenn sie nämlich diese Grenzen auch von der anderen Seite betrachten könnte.
Was wir nicht denken können, das können wir nicht denken; wir können also auch nicht sagen, was wir nicht denken können."

Die Gruppe Or-Om kritisiert diese Thesen
1) Zum einen hat die Welt nicht ihre Grenzen in der Sprache, die mit der formalen Logik zusammenhängt, denn wir können sprachlich neue Welten erfinden, die nicht durch die formale Logik begrenzt sind. Wir können also aus dem Innen der Logik hinaus in unlogische Welten, was in der neuen Installation der Gruppe Or-Om dargestellt wird. Wir können neue Gegenstände (erfinden) mit neuen Namen bezeichnen und diese außerhalb der Strukturen der etablierten Logik beschreiben.
2) Und wir können vor allem eine neue Inhaltslogik, Or-Om-Logik benützen, wodurch alle endlichen Welten, die in endlichen formalen Logiken erzeugt werden, in einer unendlichen und absoluten, neuen Logik und Welt ihren endlichen Platz finden. Dann gibt es kein Innen und Außen mehr, sondern alles ist im Absolut-Unendlichen ein INNEN! Wir können dann auch nicht sagen, dass wir etwas nicht denken können. 
Sprache und Welt auf FLICKR: http://WWW.FLICKR.Com/Groups/Sprachewelt/ Webseite: http://or-om.org/SpracheWelt.pdf


Raum D . Quartier für Digitale Kultur. Quartier 21 . Museumsquartier Wien 9.
1. Oktober 2013 bis 31. Jänner 2014; Täglich 10 bis 18 Uhr

Gruppe Or-Om
Quartier21 MQ Wien: http://goo.gl/YAOci
Grundtheorie: http://goo.gl/ub3Cc  

 

 

Bilderstreit. Das Verblassen von Subjekt und Objekt im Hintergrund

Beitrag des paraflows Symposions "Ökonomien ohne Ausschluss"

PDF der Präsentation
MP3 der Präsentation