Samstag, 5. Juli 2014



 
GRUPPE OR-OM©
Rogelio Vortez: Poemathik im Roman
Installecture©

Raum D . Quartier für Digitale Kultur. Quartier 21 . Museumsquartier Wien 9.

1. Juli 2014 bis 31. Oktober 2014; Täglich 10 bis 18 Uhr

Die Installecture© thematisiert die Abhängigkeit der Romankonzepte von ihren (versteckten) Erkenntnistheorien. Romane in etablierten Sprachen abgefasst, erzeugen illusive Konstrukte, die als Abbildung von Wirklichkeit oder Fiktion figurieren. Kritisch-avantgardistische Autoren benützten u.a. immer wieder mathematische Strukturmodelle und Methoden, um diese Begrenzungen zu überwinden. Die KünstlerInnen, welche hierbei musikalische Prinzipien einsetzen (Bernhard, Jonke, Jelinek usw.), sind spezielle Sonderfälle. Immer geht es um den Versuch, die begrenzende Semantik und Grammatik der etablierten Sprachen zu überwinden und zu überlisten. Immer wieder wird eine zukünftige neue Sprache postuliert und ersehnt. “Wir aber wollen über Grenzen sprechen, und gehn  auch Grenzen noch durch jedes Wort, wir werden sie vor Heimweh überschreiten, und dann im Einklang stehn mit jedem Wort”(Bachmann).

Wie weit sie damit bisher dem Problem der erkenntistheoretischen Begrenzung entgangen sind, untersucht Vortez anhand experimenteller Strömungen und der Romane von Joyce, Schmidt, Antunes und Egger. Letztlich entwickelt er eine neue Mathematik, welche für künftige Romankonzepte neue inhaltliche, sprachliche, ästhetische und soziale Extensions bereithält.

Installecture unter http://or-om.org/poemathik.pdf
Lecture am 4.7.2014; Konzertsaal in Arguidales, CHERITA
Gruppe Or-Om
Website: http://portal.or-om.org
Mail: or-om@chello.at
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Or-Om
Quartier21 MQ Wien: http://www.quartier21.at/institutionen/
Grundtheorie: http://goo.gl/ub3Cc  

 

Donnerstag, 22. Mai 2014

14. Juni 2014 - 19:30h - Eröffnung/Präsentation VAGINAMUSEUM.at

VAGINAMUSEUM.at ist Österreichs erstes virtuelles Museum für das weibliche Geschlecht und wirkt nicht nur als kulturelle Informationsträgerin sondern auch als informative Bildungsplattform für Menschen jeglichen Alters, Geschlechts und unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft.
(Idee/Konzeption/Organisation: Kerstin Rajnar_frau mag rosa pink)

VAGINAMUSEUM.at  gliedert sich in zwei Hauptbereiche:

DIE GALERIE fungiert als virtuelle Präsentationsplattform für (net)adäquate Beiträge.
DAS ARCHIV umfasst allgemeine Hintergrundinformationen über das weibliche Geschlecht.
Die erste Ausarbeitung bezieht sich auf europäische Vagina- und Vulvadarstellungen in der Kunstgeschichte.
(Konzeption/wissenschftliche Ausarbeitung: Sara Buchbauer)

Die virtuelle Eröffnungsausstellung VAGINA 2.0 des VAGINAMUSEUM.at thematisiert die Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Begriffen und subjektiven Bedeutungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Die künstlerischen Beiträge spannen einen thematischen Bogen früher Darstellungen von Vulva-Symbolen unterschiedlicher Kulturen und Zeiten bis hin zum Leben und Arbeiten in sozialen medialen Online-Plattformen und Sex-positivem Feminismus im Cyberspace.
(Konzeption/Kuration: Doris Jauk-Hinz)

Donnerstag, 23. Januar 2014


 GastarbeiterInnen-Denkmal: Die Gegenwart der Migrationsgeschichte
Interaktives Sozialprojekt


Datum: 01.02. bis 30.06., täglich 10-18h
Ort: Raum D / quartier21
Eintritt frei
Motto: https://www.youtube.com/watch?v=acYWc4RvQyw 

Die Installation thematisiert eine innere Kolonisation und strukturelle Gewalt. Das Gros der ehemaligen Gastarbeiter, welche ab 1960 nach Österreich kamen und ihre zweite und dritte Nachfolgegeneration müssen auch im Jahre 2014 weiterhin sozial in bedenklichen Zuständen als neue Unterschichten leben. Als Reaktion auf diesen   Umstand und um diesen öffentlich sichtbar zu machen, starten wir das interaktive Sozial-Projekt „GastarbeiterInnen-Denkmal“ (GD). Du bist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen, wenn Dir das Problem am Herzen liegt oder Du selbst „Betroffener“ bist und Du an der Aktion zur Verbesserung dieser sozialen Unterschichtung durch Sichtbarmachung teilnehmen willst. Das Denkmal ist ein Mahnmal!

Lade Dir von http://or-om.org/gdpng das GD kostenlos und ohne © und CC herunter. Das GD hast du damit in dreifacher Größe zur Verfügung. Das  Denkmal soll an vielen passenden Stellen und in sozialen Zusammenhängen in Österreich und Deutschland grafisch „aufgestellt“ werden. Du kannst also eines der drei heruntergeladenen GD  in alle Arten von Fotos oder andere Umgebungen anderer Formate hineinkopieren oder –montieren. Damit soll in Form bitterer Ironie der gegenwärtige Zustand sichtbar gemacht und eine Thematisierung der inneren Kolonisation dieser Migranten-Unterschichten  verstärkt werden.
Deine fertig montierten Bilder kannst du dann in das Sozial-Projekt aufhttp://www.flickr.com/groups/gastarbeiterdenkmal/ uploaden oder an die Gruppe Or—Om senden. Du kannst aber auch die Bilder mit Text ohne Einfügung des GA-Denkmals an die Gruppe Or-Om senden, wir erledigen den Rest.  Du lieferst damit einen persönlichen Beitrag zur Verbesserung dieser sozialen Frage und beteiligst die am „Mahnmal“ für diesen Zustand. Du findest auf FLICKR bereits Muster solcher Beiträge, welche vielleicht deine künstlerische Kreativität anregen.
Wissenschaftlicher Background

Wenn Du Dich näher dafür interessierst, was die sozialen und politischen Hintergründe dieser prekären Lage der „Gastarbeiter“-Migranten in den neuen Unterschichten sind und wie in neuen Sozialformationen diese prekären Strukturen überwunden werden können, hast du die Auswahl:
Kurzfassung: 
http://or-om.org/GADEKURZ.pdf
Langfassung: 
http://or-om.org/GADELANG.pdf
Diashow auf FLICKR:
http://www.flickr.com/groups/gastarbeiterdenkmal/pool/show
Webseite: 
http://portal.or-om.org/society/Gastarbeiterdenkmal.aspx

Gruppe Or-Om
Website: 
http://portal.or-om.org
Mail: or-om(at)chello.at
Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Or-Om
quartier21 MQ Wien: 
http://goo.gl/YAOci 
Grundtheorie: 
http://goo.gl/ub3Cc